Dorfleben - Aktuelles aus dem Museumsdorf

 

14. Februar 2018

Lokis Logbuch

Hallo liebe Kinder,
bei uns sind nun schon fast alle Lämmer da. Wir warten nur noch auf eine Ziege und ein Schaf, dann sind wir fast wieder komplett. Es fehlen dann eigentlich nur noch die Schweine. Ich habe neulich schon mal den Stall inspiziert und festgestellt, da müssten wir aber noch einiges tun. Egbert hat mich dabei beobachtet und meine Zweifel erkannt. Dann hat er mir aber gesagt, dass es nicht so drängelt, weil wir in diesem Jahr keine Schweine haben werden. Das hat mit der Schweinepest zu tun. Es wäre zu gefährlich für unsere Schweine. Das finde ich schade. Die Schweine haben zwar nie auf mich gehört, aber sie gehören doch dazu. Es wird mir etwas fehlen, weil Egbert sie manchmal mit Eiern gefüttert hat und ich immer eins ab bekommen habe.
So nun Tschüß - bis bald
Euer Loki

 

8. Februar 2018

Museumsdorf bei "Aktivoli" dabei

Am Sonntag den 11. Februar 2018 findet von 11 bis 17 Uhr im Börsensaal der Handelskammer Hamburg die 18. Aktivoli Freiwilligenbörse statt. Dieses Jahr ist auch das Museumsdorf Volksdorf mit einem Stand vertreten, um aktiv um ehrenamtliche Mitarbeiter für das "lebendige Museum" zu werben, denn der Bedarf an Ehrenamtlichen ist nicht nur an unseren Veranstaltungstagen hoch. Auch für den alltägliche Ablauf werden helfende Hände aus allen Bereichen - nicht nur aus Handwerk und Landwirtschaft - benötigt. Das Museumsdorf hofft, auf diese Weise möglichst viele zukünftige Mitarbeiter für die spannende und abwechslungsreiche Arbeit im Museumsdorf zu begeistern. Schauen Sie am Sonntag doch einfach mal bei Aktivoli vor bei. Der Eintritt ist frei.

 

23. Januar 2018

Lokis Logbuch

Hallo liebe Kinder,
ich wünsche euch ein schönes Jahr mit viel Spaß und Freude. Ich hoffe ihr erlebt viele aufregende Abenteuer. Ich hoffe auch, das Wetter spielt mit. Für mich ist es auch nicht mehr so einfach mit dem Klimawandel, ich mag nicht immer nur durch die Pfützen laufen und dann kommt mit dem Regen auch noch Wind. Das geht mir auch durch und durch. Ich bin ja nicht mehr der jüngste. Bei Egbert habe ich nicht viel Mitleid bekommen. Der sagt nur „da musst du durch“ oder „stell dich nicht so an“, aber bei Jessica und Renate geht es. Man muss nur richtig traurig aussehen, den Kopf noch zur Seite drehen und etwas vorwurfsvoll den Blick nach oben richten und siehe da, es hat geklappt. Ich habe jetzt einen schönen warmen Regenumhang. Ich hoffe ich brauche ihn nicht immer.
Bis bald, Euer Loki

 

23. Januar 2018

Es bleibt veränderlich...

Schon jetzt zeichnet es sich ab: Das Jahr 2018 wird für das Museumsdorf zahlreiche Veränderungen bringen. Einige werden hinter den Kulissen stattfinden, andere werden auch für die Besucher sichtbar sein. Der bisherige Pferdewart hat seine Tätigkeit im Dezember beendet. Ein Nachfolger ist bereits in Sicht. Wenn alles klappt wie geplant, werden sich dadurch für das Museumsdorf ganz neue Möglichkeiten ergeben und der Tierbestand wird sich grundlegend verändern. Mehr soll noch nicht verraten werden.
Dringende Renovierungs- und Erhaltungsarbeiten an Gebäuden und auf dem Gelände stehen an und sollen in diesem Jahr durchgeführt werden. Dazu gehören auch für Besucher deutlich verbesserte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder im Eingangsbereich.
Weiterhin große Probleme bereitet der Mangel an ehrenamtlichen Mitarbeitern, die bereit sind bei den Veranstaltungen mitzuwirken, sowohl am Veranstaltungstag selbst, wie auch bei der Planung und Vorbereitung. Das ist zur Zeit die größte Herausforderung, denn das Museumsdorf bekommt, im Gegensatz zu den staatlichen Museen, keine finanzielle Unterstützung von der Stadt Hamburg für den laufenden Betrieb und ist auf die Einnahmen aus den Veranstaltungen angewiesen. Das macht, wie bereits Ende letzten Jahres angekündigt, ein verändertes Veranstaltungskonzept erforderlich. Es wird also kein langweiliges Jahr. Die Spannung bleibt.

 

23. Januar 2018

Der neue Azubi

Seit Ende letzten Jahres hat das Museumsdorf einen neuen Lehrling bei den Pferden. Er ist vier Jahre alt, heißt Immo und ist ein Kaltblutwallach wie Umberto und Erik. Anders als die beiden hat er aber keine Blesse, sondern ist an seinem Stern auf der Stirn zu erkennen. Eigentlich ist er noch ein Baby und hat auch schon einen Milchzahn verloren. Trotzdem beginnt für ihn schon der Ernst des Lebens, denn übertragen auf den Menschen wäre er jetzt etwa 14 Jahre alt und hat auch schon eine passable Körpergröße erreicht. Er ist bisher nur leicht eingefahren und tritt jetzt seine Ausbildung als Arbeitspferd an. Bis er alle in der Landwirtschaft anfallenden Arbeiten wie Pflügen, Holzrücken und Kutschieren sicher beherrscht werden drei Jahre vergangen sein – ähnlich wie die Ausbildungsdauer bei den Menschen. Bisher macht er einen guten Eindruck, stellt sich gelehrig an und ist auch schon mehrmals gefahren. Nach seiner Ausbildung soll er Umberto ersetzen, der dann das Rentenalter erreicht haben wird.

 

14. Januar 2018

Vorschau auf das Jahr 2018

Für 2018 sind wieder zahlreiche Veranstaltungen in Planung. Neben den regelmäßigen Veranstaltungen wie dem Plattdüütsch Krink oder dem Heimatkundlichen Gesprächskreis kann man beim Spinnwettbewerb am 11. März oder im Lehmbaukurs vom 13. bis 15. April altes Handwerk selbst praktizieren bzw. erlernen oder einfach nur zuschauen. Auch die Gewerketage bieten einen Einblick in die frühere Zeit: Am 25. Februar geht es wieder Rund um die Wurst, am 22. April stehen während des Treckertreffens historische Antriebstechniken im Mittelpunkt. Neben unserem "Sommerhöhepunkt" der Johannishöge am 24. Juni sind auch wieder das Aufstellen des Maibaum am Abend des 30. April der Bauernmarkt am 25. März im Programm.
Dies ist nur eine kurze Vorschau auf das erste Halbjahr. Weitere Veranstaltungen sind in Planung - es lohnt sich also, regelmäßig in unseren Veranstaltungskalender zu schauen.

 

12. Januar 2018

Neue Spieker-Uhl erschienen

In der neuesten Spieker-Uhl sind vier Volksdorfer Lebens-Erinnerungen aus der Zeit zwischen 1890 und 1950 zusammengestellt. Walter Eggers erzählt über den Beginn seines Großvaters als Volksdorfer Friseur. Die Freiwillige Feuerwehr glänzt bei einer Übung, die der Branddirektor Westphalen durchführen lässt durch einen kleinen Trick. In der zweiten Geschichte berichtet Frau Grebe über ihre Großeltern Flöring und die Volksdorfer Bahnhofsgastätten. Frau Kratzmann war schon als Kind mit ihrem Vater häufig in Volksdorf und hat hier später auch gewohnt. Hans von Ohlendorff berichtet aus der Zeit der Familie mit Jagden und Kinderfesten.

Auf dem Weg nach Volksdorf - Vier Erinnerungen - Eggers, Grebe, Kratzmann, von Ohlendorff
ISBN 978-3-947407-01-9
5,00 €
Erhältlich auch in Emmis Krämerladen!